Inselhüpfen auf den dalmatinischen Inseln

Radferien an Kroatiens paradiesischer Küste

 

Im kristallklaren Wasser der blauen Adria liegen – der 400 km langen Küste Kroatiens vorgelagert – die zahlreichen, oft lang gezogenen dalmatinischen Inseln. Meist nur dünn besiedelt und fern von jeglichem Trubel sind sie fürwahr ein Eldorado für uns Radler. Romantische Buchten, Hänge mit Olivenbäumen, Weinreben und spektakuläre Ausblicke auf unzugängliche Steilküsten gewährleisten eine erlebnisreiche Tour. Die Flora der Inseln präsentiert sich mit der duftenden Macchia deren Aroma von frischen Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Myrhte in der Luft liegt. Uralte, landestypische Schwarzkiefern und Steineichen prägen das Landschaftsbild der Inseln.

Die Häuser der wenigen Siedlungen werden meist mit dem heimischen, weissen Kalkstein errichtet, der in den Steinbrüchen abgebaut wird. Sie sorgen für die südländische Atmosphäre ebenso wie zahllosen «Meje». Das sind niedere Steinmauern, die von den fleissigen Inselbewohnern für den terrassenartigen Anbau der Olivenhaine errichtet wurden. Die Wirtschaft der dalmatinischen Inseln wird vom Tourismus, Fischerei, Landwirtschaft und dem Gesteinsabbau angekurbelt.

Einige Male wird uns etwas Kondition abverlangt, die dann mit atemberaubenden Panoramen und Meerblicken abgegolten wird.

1. Tag: Sonntag, 10. Oktober
Anreise zur Zwischenübernachtung Raum Triest (743 km)

6 Uhr Abfahrt in Riggisberg oder an dem mit uns vereinbarten Einsteigeort. Luzern – Airolo – Chiasso – Mailand – Bergamo – Verona – Mestre – Triest, Übernachtung in dieser Region.

2. Tag: Montag, 11. Oktober
Weiterfahrt von Triest und Einradeln auf der Insel Vir (ca. 25km)
Übernachtung in Zadar

Die Route führt uns weiter nach Kroatien – Rijeka – zur Kavernerbucht und entlang der Küste nach Senj – Gospic und gelangen so an die Dalmatische Küste und in das auf einer Landzunge gelegene Zadar.

3. Tag: Dienstag, 12. Oktober
Fahrt nach Split/Brac (ca. 35 – 55 km)

Die Insel Brac ist mit ca. 40 km Länge und 12 km Breite die drittgrößte Insel der Adria. Umgeben von wunderschöner Natur radeln wir auf hügelig verlaufenden Wegen über das Eiland. Bewacht wird sie vom Berg Vidova Gora, mit ca. 780 m der Höchste aller kroatischen Inseln. Bekannt ist die Insel vor allem wegen des «Goldenen Horns» (Zlatni Rat) nahe der Stadt Bol. In Form einer Zunge ragt der weltweit einzigartige Strand gut 500 m in das türkisblaue Wasser. Messungen zufolge wird der Strand jährlich ein paar Zentimeter länger und ändert unter dem Einfluss der Strömungen und Wellen ständig an der Spitze seine Form.

4. Tag: Mittwoch, 13. Oktober
Peljesac «die Halbinsel des Weins», Ston – Trstenik (ca. 30 km)

Die Halbinsel Peljesac besteht aus einem 66 km langen Bergrücken der Teil des Dinarischen Gebirges ist. Zu seinen Füssen finden sich gut befahrbare Radwege, die uns durch Buchten und vorbei an hübschen Ortschaften über die Halbinsel führen. Nahe der mittelalterlichen Kleinstadt Ston ist die Landzunge mit dem Festland verbunden. Ston besitzt die längste Steinmauer Europas. Sie ist nach der chinesischen Mauer mit 5,5 km die zweitlängste Wehrmauer der Welt. Fast alle Gebäude und Teile der Mauer wurden bei einem verheerenden Erdbeben im Jahre 1996 zerstört und danach wiederaufgebaut. Unser Radweg führt uns der Küste entlang Richtung Norden bis in das malerische Trstenik.

5. Tag: Donnerstag, 14. Oktober
Peljesac/Raum Trstenik – Loviste (ca. 50 km)

Nach einer kurzen Busfahrt starten wir in Trstenik, das idyllisch von Steilhängen umringt in einer traumhaft schönen Bucht an der Südküste Peljesacs eingebettet liegt. An den Hanglagen werden Olivenhaine und Weinreben gezogen, die von schlimmen Waldbränden in den heissen Sommern der letzten Jahre heimgesucht wurden. Nach einigen Kilometern an der Küste, wo wir uns an spektakulären Meeresblicken kaum satt sehen werden, erreichen die Hafenstadt Orebic. Sie besitzt – für Kroatien sehr selten – einen Sandstrand. Direkt gegenüber von Orebic haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Insel Korcula und deren gleichnamigen Hafenstadt. Einen Anstieg haben wir noch zu überwinden und werden dafür mit einem traumhaften Ausblick belohnt eher wir Loviste an der Nordspitze der Halbinsel erreichen.

 
6. Tag: Freitag, 15. Oktober
Korcula – «Juwel unter den dalmatinischen Inseln» (ca. 55 km)

Auf der wunderschönen Insel Korcula scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Sie ist reich an kulturhistorischem Erbe und bietet ihren Besuchern eine wunderschöne Landschaft, die man natürlich am besten mit dem Fahrrad erkundet. Das hübsche gleichnamige Städtchen Korcula besticht unter anderem mit der Allerheiligenkirche.
Die gesamte Insel ist so gegliedert, dass sie unzählige Buchten hervorbringt. Im Süden jedoch ist sie mit Steilhängen, die bis über 30 m zum Meeresspiegel abfallen, versehen.
Von Pupnat über Cara erreichen wir auf dem Radweg wunderschöne Küstenabschnitte und bezaubernde Meeresbusen. Unser heutiges Ziel ist das Hafenstädtchen Vela Luka mit maritimen Flair. Der Kanal von Peljesac trennt Korcula vom Festland und ist an seiner schmalsten Stelle nur 1,2 km breit.

7. Tag: Samstag, 16. Oktober
Hvar (ca, 35 – 45 km)

Die fast 70 km langgestreckte Insel Hvar wird von der einheimischen Bevölkerung «König der dalmatinischen Inseln» genannt. Sie wird unter die zehn schönsten Weltinseln gereiht und verzeichnet ausserdem die beständigsten Sonnenscheinstunden pro Jahr in der Adria. Die schönen Strände und das saubere Wasser sind im Sommer Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher. Bekannt ist Hvar nicht zuletzt für ihren Wein- und Olivenanbau und den vorkommenden Lavendel. Vor allem das flache Gebiet zwischen dem romantischen Hafenstädtchen Stari Grad und Vrboska wird landschaftlich genutzt. Herrliche Landschaftseindrücke und Blicke auf die Küsten versprechen einen wunderschönen Radtag.

8. Tag: Sonntag, 17. Oktober
Krka Nationalpark – Weiterfahrt nach Zadar

Unweit der Stadt Sibenik öffnet sich ein unberührter Nationalpark, der vom Fluss Krka durchflossen ist. An ihrer Mündung nahe des Dinara Gebirges fließt die Krka eine kurze Strecke lang unterirdisch und gilt wegen ihres Höhenunterschiedes im Flussverlauf als Naturphänomen.
Bekannt ist die Krka für ihre sieben tosenden Wasserfälle, die in einem einzigartigen Naturschauspiel in die Tiefe stürzen. Das gesamte Gebiet ist von aussergewöhnlichem, natürlichem Wert mit einem einzigartigen unbezahlbaren Ökosystem, das nicht nur Touristen, sondern auch Naturwissenschaftler und Biologen in seinen Bann zieht. Durch den Park führt ein gut angelegter Pfad, von dem aus wir die atemberaubenden Blicke auf die Wasserfälle geniessen können.

9. Tag: Montag, 18. Oktober
Ausradeln (ca. 20 km) Weiterfahrt zur Zwischenübernachtung im Raum Triest

Nach den letzten Kilometern per Rad kann sich die Wadenmuskulatur im Car langsam erholen. Ab Zadar führt uns die Reise entlang der Küste in den Raum Triest zur Zwischenübernachtung.

10. Tag: Dienstag, 19. Oktober
Heimreise

Triest – Mestre – Verona – Bergamo – Mailand – Chiasso – Luzern – zurück an die Einsteigeorte.

 


 

Ihr Optionen

EZ-Zuschlag: Fr. 265.–
Annullations-SOS-Rückreiseversicherung: DZ: Fr. 54.–
Annullations-SOS-Rückreiseversicherung: EZ: Fr. 62.–

Unsere Leistungen
  • Transport Ihres Rades im Radanhänger. Unser Car steht Ihnen während der Tour als Begleitbus zur Verfügung.
  • 9 Übernachtungen inkl. Halbpension in Hotels der guten Mittelklasse
  • sachkundiger Radführer während der Tour
  • sämtliche Fährüberfahrten
  • Eintritt Krka Wasserfälle
  • Pic-Nic oder Imbiss unterwegs

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Inselhüpfen auf den dalmatinischen Inseln
10. – 19. Oktober 2021

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